Montag, 15. Juni 2009

Snippets: MOK - Most Wanted / Nazar - Paradox (VÖ: 26.06.)

Pünktlich zu den anstehenden Releases der beiden gibt es nun die Snippets, um sich im Vorfeld bereits einen Eindruck dessen zu machen, was da am, 26.06. so auf sie zukommt. Ohne nun noch groß Worte zu verlieren, hier die Snippets (die Reviews der Alben lest ihr dann in Kürze hier auf Resurrection of Rap):



MOK - Most Wanted Snippet oder alternativ auch hier.




Nazar - Paradox Snippet oder auch alternativ auch hier.

Pat Cash - Rien Ne Vas Plus




Pat Cash dürfte Deutschrap-Fans der ersten Stunde mit Sicherheit etwas sagen. Denn seine Anfänge als Rapper gehen bis auf das Jahr 1995 zurück und mit den Moqui Marbles reichte es in der Zeit um die Jahrtausendwende nicht nur zu geringen, sondern zu durchaus beachtlichen Erfolgen. Die Style-Liga-Maxi „Tapir Joint / Nur Rap“ mit Falkadelic erschien über Eimsbush und hat heute bei nicht wenigen Klassikerstatus erreicht.

Nach weiteren erfolgreichen Moqui Marbles-Veröffentlichungen, gab es dann unter anderem im Jahre 2004 die Gründung der Crew Kenny, welche aus Pat Cash, Falk Hogan (Falkadelic), DJ Strip-Teaz und natürlich Kenny, einem überdimensional geratenen, Sonnenbrille-, Cap- und Kopfhörer-tragenden Tennisschuh, bestand.

2006 kam dann mit „Rien Ne Vas Plus“ die erste Soloveröffentlichung, welche 14 Stücke beinhaltete, Features von manch bekanntem Namen beinhaltete, sowie amtliche Produktionen von unter anderem Phrequincy, Wig-Wam-Prod., Raw Uncut und Bubblez aufwarten konnte. Ganz zu schweigen natürlich von 14-mal Pat Cash, der unter dem Motto „Nichts geht mehr“ eindrucksvoll seine Vielseitigkeit präsentiert.

Nach dem Intro „Immer noch“ gibt es erst einmal einen sauber als Ohrwurm produzierten Beat aus der Meisterhand von Phrequincy, auf dem Pat Cash seine Hörer ausgiebig „Herzlich Willkommen“ heißt. Da fühlt man sich doch direkt gleich freudig empfangen und lässt einen freudig den anderen 12 bevorstehenden Liedern entgegensehen. Und natürlich können nicht alle folgenden Songs das Niveau von „Herzlich Willkommen“ halten.

Stücke wie „Mein Traum“ sind natürlich reine Geschmackssache, denn auch wenn Pat Cash und Reno hier textlich sehr gute Leistungen vollbringen, der „She’s Like The Wind“ (bekannt aus Dirty Dancing) samplende Beat ist sicher nicht jedermanns Sache. Ähnlich steht es mit „Was Ich Will“, das sich „For You“ von der Mannfred Mann’s Earth Band bedient und Franky Kubrick im Schlepptau hat.

Interessanterweise findet sich nach jedem dieser Wagnisse ein richtig guter Track. „Wie Gott Dich Schuf“ ist ein schön zum Bewegen animierendes Stück Musik und „Am Ende“ ist dann wieder ein von Phrequincy in Szene gesetztes Stück, das einen nachdenklich wirkenden Pat Cash offenbart. Zwei mal potenzielles Futter für die nächsten Aufenthalte außer Haus.

Selbes Spiel dann wieder mit „Don’t Love You“ – Cat Stevens-Sample im Beat, das nicht allen gefallen wird und anschließend wieder ein schick ins Ohr rumpelndes Stück namens „Du Hast Stress“. So geht die Show dann bis zum Schluss, wobei noch das positive, Lebenslust ausstrahlende, durchaus tanzbare „Baila“ erwähnt werden sollte. Hier ergänzt vor allem Tony Greer mit seinem tollen Stimmorgan sinnvoll den Gitarrenbeat. Sommer, Sonne, alle Sorgen ganz weit weg, was will man mehr?

Somit ist „Rien Ne Vas Plus“ eine schwierige Angelegenheit. Wer die Samples von Cat Stevens, den Scorpions (auf „Here I Am“) und anderen nicht als störend oder peinlich empfindet, der wird hier ein sehr gutes Album vorfinden, das ohne absoluten Tiefpunkt auskommt. Alle anderen erwartet ein Wechselbad der Gefühle, eine Handvoll gut produzierter Stücke trifft auf eine ähnliche Anzahl an cheesy geratenen Schnulzen-Sample-Beats.

Neu: Resurrection of Rap meets RapSpot

Nachdem ich bereits für das Kwick Magazin der Community Kwick.de schreibe und vor einiger Zeit dann auch mein Mitwirken in Form einiger Reviews auf Rappers-Guide bekanntgeben durfte, gibt es nun wieder etwas Neues.

Und zwar werde ich in Zukunft regelmäßig auf der Seite RapSpot.de Reviews veröffentlichen. Diese finden sich natürlich wie gewohnt auch hier, nur ein kleiner Vermerk am Ende der jeweiligen Artikel erinnert an die Veröffentlichung auf RapSpot.de. Nur damit sich hier keiner wundert, wieso er ein und denselben Artikel sowohl hier als auch bei Rapspot.de findet. ;)

Was hat das für Folgen für Resurrection of Rap? Nun, im Grunde genommen so gut wie keine negativen, wenn dann nur positive. Zwar bin ich durch die neue Mitarbeit aktuell etwas beschäftigt und kann nicht ganz so viel veröffentlichen wie sonst, auch wenn ich weiter möglichst fleißig Reviews schreibe. Auf lange Sicht gesehen wird es aber nur Vorteile geben, denn so findet ihr in Zukunft nur noch mehr Reviews zu jeder Menge Releases jeden alters, wobei ganz besonders die Anzahl der neue Veröffentlichungen die besprochen werden steigen dürfte.


Bis dahin,
Sascha

Mittwoch, 10. Juni 2009

Recordkingz - Heavyweight



Eine Dekade – 10 Jahre – so lange ist es nun bald her, dass Juliano Creator aka Recordkingz sein Debüt-Album veröffentliche. Eine lange Zeit, in der viel passierte, doch dennoch erscheint erst dieser Tage, am 12.06., das zweite Album „Heavyweight“ des Produzenten, der schon für Nas und den Dilated Peoples Remixe anfertige und obendrein mit Recordkingz.com eine eigene Internetpräsenz betreibt. Und wenn das Album mit einem aufwarten kann, dann sind das Schwergewichte (im musikalischen Sinne versteht sich).

So findet sich allerhand Prominenz auf dem Silberling: Mobb Deep, The Beatnuts, Guilty Simpson, Joell Ortiz, Little Brother und noch einige mehr. Namen, die man in der Regel mit Qualität in Verbindung bringt, was die Erwartungshaltung natürlich ungemein nach oben treibt und zugleich neugierig macht auf das, was auf den insgesamt 18 Tracks (inklusive Intro und vier Skits) schlummert.

Nach kurzem Intro geht der Spaß dann los und QB-Veteran Tragedy Khadafi betritt die Bühne und liefert eine mehr als ordentliche Vorstellung auf dem sehr schönen „I Cried“ ab, ehe uns Joell Ortiz mit „Take A Walk With Me“ zu einem kleinen Spaziergang durch New York einlädt, bei dem auch ein gewisser ODB in der Hook (Hintergrund) zu hören ist. Da möchte man als waschechter Rap-Liebhaber nicht nein sagen, wenngleich es noch reichlich mehr Hörenswertes auf die Ohren gibt.

„Hip Hop Throwback“ mit dem dieser Tage fast schon allgegenwärtigen Guilty Simpson etwa, der einen der besten Beats des Albums bereitet. Ein bisschen von der Gitarre, Trompeten-Klänge zum genießen und der nicht zu aufdringliche Einsatz eines Keyboards hinterlassen definitiv Spuren in der Playlist. Mobb Deep lassen mit „Heat“ etwaige Aussetzer in der jüngeren Vergangenheit vergessen und sammeln wieder fleißig Punkte, wie man es eigentlich auch von der Kombo Prodigy/Havoc erwartet. Richtig gelungen ist auch „Bad Cats“ bei dem sich Phil Da Agony, Montage und Mo Money die Ehre geben. Dazu kommt ein Sample, das wie sprichwörtliche Faust aufs Auge passt und dem Song den letzen Schliff verleiht, wodurch der Track ganz weit oben rangiert.

Erwähnt werden sollte unbedingt noch, dass die Limited Edition der CD ein ganz besonderes Schmankerl für die Käufer bereithält. Legt man nämlich die CD ins heimische Laufwerk seines PCs, so darf man sich auf die Instrumental-Versionen der Songs freuen, was angesichts der wirklich guten Beats, die auch gut ohne Vocals funktionieren, eine wirklich sinnvolle Sache darstellt.

Das Warten hat sich in diesem Falle also durchaus gelohnt. Die lässigen Produktionen wissen zu gefallen, die zahlreichen Gäste verrichten gute Dienste und der Hörer ist davon mehr als angetan. Ein wirklich gutes Release, der neben durchweg guten auch eine handvoll sehr guter Tracks auffährt, die im Laufwerk sicher „schwer“ rotieren werden. Gelungen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Mad Maks - Halleluja Berlin



Eine U-Bahnfahrt durch Berlin, 19 Songs, die mit 19 Geschichten aufwahrten und die zusammengefasst ein großes Ganzes ergeben, Mad Maks persönliche Fahrt durch Berlin, bei der auch der Hörer auf seine Kosten kommt und deswegen ohne zu Zögern einsteigen sollte. Denn nur selten erscheint ein Album, welches neben durch und durch hochklassigen Produktionen auch einen versierten, trittsicheren Akteur darbietet, der – und spätestens hier wird die Luft dünn – auch noch Inhalt in seine Texte packt.

Gut, geben wir es zu, ein nicht unbeträchtlicher Teil des obigen Absatzes entstammt mehr oder weniger wortgenau dem Pressetext, der dem neuen Album des Berliner Rappers und Labelbesitzers Mad Maks beiliegt, welches Mitte Juni (19.06.) über das eigene Label Springstoff veröffentlicht wird. Und ja, dies zeugt nicht unbedingt von der Kreativität des Schreiberlings. Doch auch wenn Pressetexte gerne unterm Strich etwas übertrieben formuliert sind und so manchen Schund in den Himmel hoch loben, hier stimmt Pressetext und Endprodukt eins zu eins überein.

So sind die 19 Stücke, die das Album ausmachen, in der Tat keine bloßen Lieder, sondern Geschichten. Geschichten, die es wert sind gehört zu werden, um es mal ganz deutlich auszusprechen. Von finsteren Überlegungen, die, geprägt von den Ereignissen der jüngeren Historie, ein brennendes Berlin erdenken („Es Brennt“ mit der oftmals unterschätzten Bahar) über detailgetreue Alltags-Beobachtungen, die sich unter anderem für mehr Respekt gegenüber Obdachlosen aussprechen („Fredi“) bis hin zu scheinbar ausgelutschten Themen wie der Liebe („Kennst Du Das?“), die hier überraschend innovativ und auf angenehme Art und Weise anders umgesetzt werden.

Sich hier nun Highlights herauszupicken fällt entsprechend schwer, ebenso kann man natürlich nicht auf jeden Track einzeln eingehen, da es sowohl die kompletten Texte als auch die Hintergründe dazu auf Mad Maks-Homepage zum Nachlesen gibt und die Dichte der gelungenen Songs schlicht und einfach zu groß ist. Daher hier ein paar persönliche Perlen, die es dem Schreiber des Artikels angetan haben:

Da wäre der monumentale Titeltrack „Halleluja Berlin“, für welchen Produzent Djorkaeff einen echten Kracher von Beat zusammengeschustert hat, auf welchem Maks seine Heimatstadt lobpreist und es dabei jedoch nicht versäumt, auch ein wenig zu meckern. Der interaktive Song „Dein Mensch“, bei dem es jedem Hörer freisteht in die Hook den Namen eines Menschens einzufügen, den er verloren hat. Und natürlich die Geschichte vom Flaschensammler „Fredi“, der mit Pfand seine wenigen Euros verdient, sowie der mittlerweile fast schon obligatorische, aber doch immer noch fesselnde, gerappte Lebenslauf, der hier in Form von „Wie Die Zeit Vergeht“ die Berliner Geschichte von Mad Maks Revue passieren lässt.

Ein abschließendes Resümee fällt angesichts der doch überaus deutlichen Sachlage nicht schwer. „Halleluja Berlin“ verkörpert Berlin durch und durch, dafür sorgen neben Maks selbst die ausschließlich aus Berlin stammenden Gäste (unter anderem BierPimp, Sookee und Damion) und Produzenten (Djorkaeff, Beatzarre, Ilan und andere). Und dennoch wird sich jeder, ob Berliner oder nicht, in mindestens einem der Songs wieder finden und die anderen nicht weniger als das nehmen was sie sind – großartige Geschichte. Um bei der einleitenden U-Bahn-Metapher zurückzukehren: Wer hier schwarzfährt oder gar komplett fernbleibt, der ist wahrlich selbst schuld und wird niemals in den ganzen Genuss dieses Albums kommen. Ganz klare Kaufempfehlung.

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Der Artikel wurde von mir für Rapspot.de geschrieben, wo dieser in gleicher Form auch zu finden ist.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Marco Polo & Torae - Double Barrel



Wir schreiben das Jahr 2007. Der kanadische Produzent Marco Polo veröffentlicht sein Album „Port Authority“, welches großen Anklang findet und von Kritikern durchweg gut angenommen wird. Neben zahlreichen Gastbeiträgen von echten Hochkarätern wie etwa Masta Ace, Copywrite, Sadat X oder Kool G Rap konnten dabei vor allem die erlesenen Instrumentale von Marco Polo überzeugen. Etwa zur gleichen Zeit beherrschen vor allem zwei Namen den New Yorker Untergrund: Skyzoo und Torae, die von nicht wenigen als neue große Hoffnung am Big Apple gehandelt wurden.

Zwei Jahre später finden sich Marco Polo und Torae auf Duck Down zusammen, um darauf ihr gemeinsam eingespieltes Album „Double Barrel“ zu veröffentlichen. Dass die Chemie zwischen den Beiden stimmt, konnte man bereits auf Toraes Straßenalbum „Daily Conversation“ hören, hier produzierte Marco Polo den Track „Casualty“. Seit Ende Mai gibt es nun vierzehn neue Stücke, die man sich zu Ohren führen sollte.

In klassischer Zweier-Formation geht es also in bewährter Gangart hart, um nicht zu sagen roh, zur Sache, was Freunde zeitloser Eastcoast-Künste freuen dürfte. Marco Polo bringt die Instrumentale, die ohne Umwege zur Sachen kommen und Torae tut es ihm mit seinen Lyrics gleich und redet nicht groß um den heißen Brei herum. Soweit scheint also schon mal alles zu passen und man kommt nicht darum herum zu sagen, dass das Album seine Sache gut macht, wenn auch nicht überragend.

Das hängt vor allem damit zusammen, dass hier zwar durchaus wenig falsch, aber eben auch nicht wirklich innovativ vollbracht wird, was sich gerade thematisch auf Dauer bemerkbar macht. Toraes wohlklingende Stimme kann da auch nur zum Teil darüber hinwegsehen lassen und so kann es hier und da im Laufe der Spielzeit zu etwas Langeweile kommen. Nichtsdestotrotz finden sich auf „Double Barrel“ einige hörenswerte Stücke, etwa „Lifetime“ oder „Hold Up“ mit Masta Ace und Sean Price und an Toraes Fähigkeiten als Reimebringer mag man sowieso zu keiner Zeit zweifeln.

Auf der Gästeliste stehen neben erwähntem Masta Ace und Sean Price noch dessen Heltah Skeltah-Kompagnon Rock, DJ Revolution, Lil Fame (M.O.P.), Detroits Finest Guilty Simpson, sowie das kanadische Langzeit-Talent Saukrates und S-Roc. Diese machen allesamt ihre Sache gut und können mit ihren Beiträgen dafür sorgen, dass die karge Themenlandschaft der Stücke weit weniger ins Gewicht fällt, als vielleicht angenommen. Und wenn zum Schluss hin das wirklich überaus gelungene „Crashing Down“ ertönt, dann ist man fast schon froh darüber, dass man hier seiner Linie treu bliebt und sich am Gewohntem festhielt.

Somit hinterlässt „Double Barrel“ einen guten, wenn auch nicht sehr guten, Eindruck, der sich vor allem durch die Rauheit auszeichnet, die nicht Wenige an neueren Veröffentlichungen hier und da vermissen und die Rap in den Neunzigern etwa maßgeblich geprägt hat. Checkt übrigens auch die 12“, die neben „Double Barrel“ und „Hold Up“ auch den exklusiven Joint „Combat Drills“ bereithält, welcher sich nicht auf dem Album selbst finden lässt.

Dienstag, 2. Juni 2009

Nina - Nikita



Frauen im Rap sind auch im Jahre 2009 noch immer keine alltägliche Erscheinung, denn auch wenn es mittlerweile einige ambitionierte Rapperinnen gibt und mehr und mehr nachkommen, so hat der Rap-Markt doch immer noch den Ruf einer Männerdomäne weg. Vor einigen Jahren sah das Ganze noch ein gutes Stück extremer aus, als man die Zahl an rappenden Frauen an einer Hand abzählen konnte. Und genau in dieser Zeit, Ende 2000, erschien mit „Nikita“ das Album von einer der bis heute versiertesten Rapperinnen des Landes, Nina oder alternativ auch Nina MC. Dieses Album hatte dabei wohl nicht wenig Anteil daran, dass in Folge dessen nach und nach auch Frauen das Spiel bereicherten.

Nina verstand es schon damals, sich als Rapperin, als Frau, durchzusetzen, denn ihre Qualitäten als Reime-Bringerin waren unübersehbar und konnte auch von männlichen Kollegen nicht übersehen werden. Und Qualität, so heißt es zumindest, setzt sich früher oder später durch. Doch auch wenn die Qualität der Reime stimmte und keinen signifikanten Unterschied bot zur maskulinen Konkurrenz, Nina war sich stets um ihre Position als Frau im Spiel bewusst.

Das zeigt bereits das aufs Intro folgende „Doppel X Chromosom“, auf welchem Nina auf über 3 Minuten eindrucksvoll ihre Fähigkeiten unter Beweis stellt und dabei in der Hook stets klarstellt „Ey mein Name Nina, MC meine Ambition, ich hab das Rap-Fieber, trotz Doppel X Chromosom“. Daneben gibt es einen Song über das „Rauchn“, bei dem man hier und da an eine weibliche Version von Samy Deluxe denken mag.

Ein Track über den „Sommer“, einen über die Liebe mit Cécile als Gast („Quelle“), einen verbalen „Tritt In Arsch“ mit Paolo 77 und Falkadelic und nach insgesamt 17 Anspielstationen, alle produziert von Bubblez, ist „Nikita“ am Ende ihres Vortrages, welcher insgesamt ähnlich eindrucksvoll erscheint wie Ninas Haarpracht auf dem Cover. Eine wichtige Veröffentlichung im Deutschrap und Wegbereiter für nicht wenige weibliche MCs.